Megemlékezés a soproni magyarországi németek kitelepítéséről
Gedenken an die Vertreibung der Ödenburger Ungarndeutschen
„Denn ein Baum hat Hoffnung: Wenn er auch abgehauen ist, so schlägt er doch wieder aus, und seine Triebe bleiben nicht aus. Wenn auch seine Wurzel in der Erde altert und sein Stumpf im Staub abstirbt, so wird er doch vom Geruch des Wassers wieder ausschlagen und Zweige treiben wie ein junger Schössling.” (Hiob 14,7–9)
Vor 80 Jahren glich die deutsche Minderheit in Ungarn einem „gefällten Baum“. Ein Teil der Wurzeln war abgeschnitten, der Stamm war beschädigt und die Baumkrone karg. Doch wie das Bibelzitat heißt, konnte die deutsche Bevölkerung in Sopron und Umgebung, ja sogar in ganz Ungarn, durch den „Duft des Wassers“ – durch die Kraft der Menschlichkeit, des Glaubens und des Lebenswillens – wieder neue Triebe treiben.
Megemlékezés a soproni magyarországi németek kitelepítéséről
„Mert a fának van reménysége: ha kivágják is, ismét kihajt, és nem fogynak el az ő hajtásai. Ha elöregszik is a földben a gyökere, és ha elhal is a porban a tönkje: a víz illatától kifakad, és ágat hajt, mint a csemete.” (Jób 14,7–9)
